Oldtimer in Österreich 2026: Kulturgut mit grossem Rückhalt
Die neue Studie «Oldtimer in Österreich 2026» zeigt eindrücklich, welchen Stellenwert historische Fahrzeuge in unserem Nachbarland geniessen: 91 Prozent der Bevölkerung sehen Oldtimer als Kulturgut, das erhalten bleiben soll, und das auch bei den 18- bis 30-Jährigen (90 Prozent). 93 Prozent finden Oldtimer sympathisch, 86 Prozent möchten sie auch künftig auf den Strassen sehen.
Dabei spielen historische Fahrzeuge im Verkehr kaum eine Rolle: Sie werden im Schnitt rund zwölfmal pro Jahr bewegt und machen nur etwa 0,8 Prozent der gefahrenen Pkw-Kilometer aus. Aus Umweltsicht sind sie damit nicht relevant, als rollende Zeugnisse der Technik- und Mobilitätsgeschichte aber öffentlich erlebbar.
Auch wirtschaftlich ist die Szene bedeutend: Die Oldtimerbranche erzielt jährlich rund 787 Millionen Euro Wirtschaftsleistung (2022: 756 Millionen) und sichert Aufträge für spezialisierte Handwerks- und Kleinbetriebe. Veranstaltungen bringen zusätzliche Wertschöpfung in die Regionen.
Rund 115’000 Menschen in Österreich besitzen mindestens ein historisches Fahrzeug, zwei Drittel davon sind in einem Club organisiert. Das Durchschnittsalter der Halterinnen und Halter ist seit 2022 jedoch von 57,5 auf 61,9 Jahre gestiegen. Die Nachwuchsförderung bleibt damit auch eine zentrale Aufgabe für uns als Clubs und Verbände.
Die Studie wurde von Mag. Christian Schamburek, BA, erstellt; die Marktforschung verantwortete Telemark-Marketing.

